Dienstag, 18. Juli 2017

Kurze Hose für Faulpelze

Hallo, ihr Lieben oder wie man hier im Norden kurz und knackig sagt: Moin!
Denn wenn wir mal ehrlich sind, macht man doch viel zu oft viel zu viele Worte und das kann auf Dauer auch mal anstrengend sein.

Anstrengend war mein Urlaub dagegen gar nicht (was für eine Überleitung!), also genau so, wie er auch sein sollte! Für mich ging es mit meiner Schwester nach St. Peter Ording und dort liefen die Tage quasi immer gleich ab: Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, am Strand Sonne tanken (wir hatten so ein Glück mit dem Wetter!) und abends essen gehen oder gemütlich selber kochen. Der ein oder andere Aperol wurde auch getrunken ;-)

Hab ich euch jetzt etwas neidisch gemacht? Sorry, aber es geht noch weiter. Kathrin von Käselotti schickte mir vor meinem Urlaub nämlich noch etwas von ihrem hinreißenden neuen Stoff. Erinnert ihr euch an die Einhörner? Wie sie es macht, weiß ich auch nicht, aber ich war hin und weg!

Da Faulenzen besonders im Urlaub zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt, passten die Faultiere einfach perfekt für meine kleine Auszeit am Meer (und da ich Mint liebe, wusste ich gleich, welchen Stoff ich dafür nehme).
Auch wenn ich nicht wusste, dass wir bei dem Wetter wirklich einen Volltreffer landen würden, hoffte ich darauf, in kurzer Kleidung herumlaufen zu können. Und daher musste es für mich eine kurze Hose werden.

Der Jersey hat sich leicht vernähen lassen und der Schnitt ist aus der "Nähstoff", Ausgabe 2. Unfassbar, aber so gar nicht zum Faulenzen war mein Nähprozess. Wie schon hier habe ich die Hosenbeine falsch zusammengenäht und musste alles wieder auftrennen!
(Und ich mag es gar nicht sagen, aber hier liegt noch ein Nähwerk, bei dem EXAKT dasselbe passiert ist!!! Aaaaahhhh! Sagt mir, dass ich nicht alleine bin..!)
Obwohl ich den Schnitt quasi immer "verhaue", trage ich die Hosen sehr gerne zum Faulenzen zu Hause. Für den Urlaub wurde die Version nun noch kürzer und so habe ich sie auch gerne draußen getragen. Außerdem gab es an den Beinen kein Bündchen, damit sie nicht wie eine Jogginghose aussieht.

Als kleines Detail habe ich diesmal Falten vorne am Bund eingenäht.

Das geht ganz einfach: Ich habe beim Zuschnitt des Stoffes an den Seiten im oberen Bereich Mehrweite hinzugegeben (die ich dann zu den Beinen hin habe auslaufen lassen). Diese Mehrweite habe ich dann einfach vor dem Annähen des Bündchens in Falten gelegt. Dafür habe ich die Hose angezogen, um für mich die beste Position zu bestimmen. Sicherlich gibt es noch eine professionellere Variante, für mich war es so genau richtig.
Ich bin total happy mit meiner Hose und auch wenn ich jetzt die nächsten Beine auftrennen darf (Hosenbeine selbstverständlich..), freue ich mich schon auf das Nähergebnis. Zur Beruhigung singe ich getreu dem Motto des Faultiers einfach ein bisschen vor mich hin..
Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du die Sorgen und den Alltag weg...
Lasst es euch gut gehen,
Frau Du

P.S.
Der Stoff wurde mir von Kathrin von Käselotti kostenlos zur Verfügung gestellt, meine Meinung dazu ist aber ganz allein meine. (Den Stoff gibt es bei Swafing.)
Verlinkt bei den DienstagsDingen , beim Creadienstag und bei Handmade on Tuesday.

Kommentare:

  1. Ich finde deine Hose echt klasse geworden. Das Faultier ist total niedlich.
    Der Hose sieht man es auch gar nicht mehr an, das du auftrennen musstest :P Geht mir übrigens auch oft so, das ich mal was falsch zusammen nähe. Meist dann, wenn ich eigentlich schnell fertig sein will ;) :P
    Liebe Grüße, Susanne

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    1. Danke, Susanne! Das beruhigt mich und es stimmt. Wenn man 'nur mal schnell noch' diese oder jene Naht nähen möchte, läuft was schief ^^
      Liebe Grüße
      Caroline

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